Schmerztherapie

Die Behandlung von Schmerzen spielt in der Behandlung von Patienten mit onkologischen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Ganz unabhängig, ob der Schmerz ein frühes Symptom der Tumorerkrankung ist oder im fortgeschrittenen Stadium auftritt: es ist wichtig, diese Schmerzen gezielt zu behandeln. Auch bei der Vorbereitung von Patienten auf eine Tumoroperation, bei der Narkose und Überwachung während der OP sowie bei der Stabilisierung nach dem Eingriff kommt es auf eine effektive Schmerztherapie nach aktuellem wissenschaftlichem Standard an, die auf den Patienten individuell zugeschnitten sein muss.

Der Akutschmerzdienst der Klinik für Anästhesiologie und operative Intensivmedizin betreut Patienten mit Schmerzen nach ausgedehnten Tumoroperationen und Patienten, bei denen es durch den Tumor oder begleitende Erkrankungen zu erheblichen Schmerzen kommt. Dabei arbeitet der Schmerzdienst eng mit den jeweiligen Fachabteilungen zusammen. Er gestaltet und überwacht die Therapie mit speziellen schmerztherapeutischen Verfahren und erarbeitet gemeinsam mit den Kliniken Konzepte für eine wirkungsvolle Schmerzbehandlung.

Neben medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapieverfahren ist uns das Gespräch mit den Patienten und den Angehörigen wichtig. Da die Behandlung von Krebsschmerzen häufig über längere Zeit - auch nach der Krankenhausentlassung - erforderlich sein kann, ist in schwierigen Fällen auch eine dauerhafte ambulante Weiterbetreuung in der Schmerzambulanz gewährleistet.

In der Schmerzambulanz werden Patienten mit chronischen Schmerzen, Tumorschmerzen und Nervenschmerzen behandelt. Die Behandlung erfolgt grundsätzlich nur nach Terminvereinbarung. Bei starken oder stärksten Tumorschmerzen werden jedoch selbstverständlich kurzfristig Termine vergeben, in der Regel (Montag-Freitag)innerhalb von 24 Stunden.

Kontakt: Akutschmerzdienst, Schmerzambulanz Telefon: 0911 398-2688